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<pre>Die äußerst zähe Melange aus der Auswärtsschwäche und den jüngsten Rückschlägen lässt selbst einem gewissen Grundoptimismus vor dem schweren Gang nach Leipzig fast keinen Raum: Allein das vor einem Monat in Gladbach absolvierte Gastspiel ist für einen Hoffnungsschimmer gut.  <p> Namentlich der unter anderem am Punkt scheiternde Aranguiz hatte es am Mittwoch fahrlässig versäumt, für die erhoffte Ruhe im Karton zu sorgen — statt endlich den zweiten Saisonsieg zu feiern, ist der Werks-Klub stattdessen noch etwas tiefer in die roten Zahlen gerutscht.  <p>  Das war zumindest in der Vorsaison das Erfolgsmodell. Da die „Knappen“ in Offensive qualitativ nicht in der Lage sind, das Spiel zu gestalten, wird es wohl auch in Leipzig nach diesem Schema ablaufen. <p> Ob der Ungar für das Schalke-Spiel rechtzeitig fit wird, ist noch unklar — jedenfalls hatte er maßgeblichen Anteil daran, dass die Breisgauer etwas entspannter in das Heimspiel gegen die „Königsblauen“ gehen können. <p>  In den kommenden Partien warten besonders schwierige Aufgaben, die erste davon ist das Aufeinandertreffen mit Borussia Dortmund, einem direkten Konkurrenten im Kampf um einen Platz in der nächsten Königsklasse.  </pre>


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<pre>Video: Zufriedene Gesichter in Bremen nach dem 3:1 gegen Wolfsburg (Quelle: YouTube/Werder Bremen)  <p> Die späte Endorphin-Explosion hat allerdings etwas die Tatsache überdeckt, dass sich die Spieler in den vorangegangenen 90 Minuten nicht mit Ruhm bekleckern konnten; gegen die frühzeitig dezimierten Berlinen steuerten die Königsblauen vielmehr auf eine waschechte Enttäuschung zu.  <p>  Angesichts der nun zu bewältigenden Malaise scheint Skripnik an dem Gedanken Gefallen zu finden, einfach die Brocken hinzuschmeißen: Nach dem jüngsten 0:1 deutete er auf einer konfusen Pressekonferenz vage an, aus einer weiteren Schlappe in Mainz möglicherweise seine Konsequenzen zu ziehen. <p> Gladbach, Augsburg, Dortmund, Stuttgart – sie alle wurden von den Leverkusenern platt gemacht, ehe es am vergangenen Wochenende zu einer 2:3-Auswärtsniederlage gegen Mainz kam. Dennoch: Eine Eiszeit scheint deswegen noch lange nicht ausgebrochen zu sein. <p>  Deshalb musste in Wolfsburg mit Marcel Halstenberg ein Defensivspieler als Torschütze aushelfen. Mit seinem ersten Bundesliga-Tor rettete er den „Rasenballern“ zumindest ein Unentschieden.  </pre> 


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<pre> Hollerbach war von 1996 bis 2004 beinharter Verteidiger beim HSV und später als Co-Trainer von Felix Magath tätig — unter anderem in Wolfsburg, wo er 2009 sogar deutscher Meister wurde.  <p> Da bisweilen jedoch auch ziemlich kleine Schritte zum rettenden Ufer führen, konnten die Mainzer zumindest eine weitere Stabilisierung konstatieren: Die in den jüngsten vier Spielen eroberten fünf Zähler begründeten einen Trend, der nun auf den benötigten Schwung im Saisonfinale hoffen lässt.  <p>  In Gladbach gelang den Sachsen ein Last-Minute-Sieg. Matchwinner war Neuzugang Ademola Lookman, der in der 89. Minute zum 1:0 traf — und das elf Minuten nach seiner Einwechslung. <p>  …die Arminia zu Gast in Leverkusen bei vier ihrer letzten fünf Bundesliga-Auswärtsspiele punktete? <p>  Da sich nach unserer Einschätzung die Argumente für beide Seiten die Waage halten, kommen wir in der Summe nicht um ein salomonisches Urteil herum — das Duell der derzeit vielleicht stabilsten Klubs der Bundesliga kann eigentlich nur zwei gefühlte Gewinner produzieren.  </pre>


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<pre> Mainz 05 — das klingt doch machbar? Jeder Fußballfan allerdings wird noch wissen, dass der Karnevalsverein eine phänomenale Rückrunde 2021 gespielt hat. Die Frage also wird sein, ob diese Leistung auch mit in die neue Spielzeit genommen werden kann.  <p> „Von der Leistung her war das ein Schritt nach vornâ€, fand dagegen HSV-Sportdirektor Jens Todt und konnte dabei sogar ernst bleiben. Gemessen am 0:4 in Augsburg mag er vielleicht Recht haben, denn für einen Hungernden ist auch ein Butterbrot ein Festmahl.   <p> So gewannen die Leverkusener beispielsweise vier ihrer letzten fünf Bundesliga-Partien gegen die Nullfünfer mit dem immer gleichen Ergebnis von 1:0, der vielmehr auf einen harten Arbeits- als auf einen Kantersieg schließen lässt. <p>  Zwar werden sich die Gastgeber am Freitagabend tunlichst davor hüten, mit einer zu offensiven Ausrichtung in ihr Verderben zu rennen; gegen die schlechteste Abwehr der Liga lässt sich der Arbeitstag der Hamburger Angreifer dennoch äußerst vielversprechend an.  <p> Mit einem naiven Abwehrverhalten hatten sich die Freiburger die 2:4-Schlappe jedoch ganz alleine anzukreiden; im Verlauf der 90 Minuten ließ sich der Sport-Club etwa gleich drei Mal nach ruhenden Bällen überwinden.  </pre>


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<pre> Nun steht das Revierderby gegen den BVB auf dem Programm. An der Motivation wird es mit Sicherheit nicht mangeln. Zudem waren die Schalke in den Wochen davor mit sechs Siegen in Folge sehr erfolgreich unterwegs gewesen, wenngleich der spielerische Glanz meist fehlte.  <p> Dies wiederum könnte vor allem auf der Innenverteidigerposition für einen kurzfristigen Engpass sorgen.  <p>  „Jetzt kommen die gleichen Gegner“, meinte Weinzierl, „da haben wir das Potenzial zu punkten.“ <p>  Somit erklärt es sich von selbst, dass der nun abermals über Weihnachten eroberte Champions-League-Startplatz zunächst mit großer Vorsicht genossen wird — so glaubt etwa Manager Preetz, sich schon weit aus dem Fenster zu lehnen, wenn er den Fans zum Saisonende den 6. Rang verspricht.  <p> Dies könnte durchaus zur Folge haben, dass die Hertha nun bereits mit ehelichen Selbstzweifeln im Breisgau vorstellig wird: An einem frühen Gegentreffer hätten die Berliner deshalb sicherlich noch stärker als zuletzt die glücklich davongekommenen Bayern zu knabbern.  </pre>


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